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Wir werden unsere EDV neu strukturieren. Dafür haben wir uns ein eigenes Konzept erstellt und werden das auch hier vorstellen.
Der erste Schritt ist die Klärung der Anforderungen, die an das Konzept gestellt werden. Hier ist unsere Antwort darauf:
Das Pflichtenheft:
- Mailserver mit eigenen Email-Adressen
– Zugang zu den Mails mit Outlook und Webmail vom Internet
– Terminverwaltung mit Outlook-Anbindung
– Fileserver mit Domänencontroller
– Servergespeicherte Profile mit einheitlichen Richtlinien
– Virenscanner auf File- und Mailserver
– Applikationsserver auf Windowsbasis
– Mehrfacher Remotedesktop auf Applikationsserver
– Projektverwaltung mit Dokumentation
– Projektabrechnung mit Stundennachweis
– Wissensmanagement
– Automatisches nächtliches Backup
– Flexible Erweiterbarkeit der Speicherkapazität
– VPN-Zugang mit grafischer Konfiguration
– Firewall mit Grafischer Oberfläche
– Internetanbindung über einen handelsüblichen Router
– Zentrale Benutzer- und Rechte-Verwaltung
Den Artikel “Das EDV-Konzept für den “kleinen” Bedarf” weiter lesen

Kalkulationsschemas
Es werden normalerweise folgende Arten der Kalkulationen unterschieden:
Angebotskalkulation:
Die Angebotskalkulation dient der Ermittlung der Verkaufspreise. Sie ist bereits bei Abschluss eines Kaufvertrages und somit vor dem Produktionsprozess die Grundlage für eine verbindliche Aussage über den Verkaufspreis. Ausgehend von den Selbstkosten werden in der Angebotskalkulation Zuschläge für Gewinn, Wagniss, Skonto, Provision und Rabatt berücksichtigt um den endgültigen Angebotspreis zu erhalten. Außerdem werden ggf. Sondereinzelkosten für den Vertrieb (besondere Transport– und Verpackungskosten) einkalkuliert. Die Angebotskalkulation ist eine reine Informationsgrundlage für den Vertrieb. Aufgrund der Vertriebsgemeinkostenzuschläge existiert je Produktbereich ein separates Angebotskalkulationsschema.
Standardvorkalkulation:
Die Standardvorkalkulation dient der Konstruktion während der Entwicklung eines Produktes zur Ermittlung der voraussichtlichen Herstellkosten im Produktionsablauf. Die Standardvorkalkulation basiert auf klar definierten Standardstücklisten und – arbeitsplänen.
Auftragskalkulation:
Die Auftragskalkulation dient der Ermittlung der Herstellkosten eines konkreten Kundenauftrages. Die Auftragskalkulation basiert auf individuell erstellten Arbeitsplänen und –stücklisten. Die Auftragskalkulation ist eine Informationsgrundlage für die Konstruktion.
Nachkalkulation:
Die Nachkalkulation dient der Ermittlung der Herstellkosten eines abgeschlossenen Kundenauftrages. Die Nachkalkulation basiert auf den IST-Zeiten und IST-Materialbuchungen. Die Nachkalkulation ist eine Informationsgrundlage für die Produktstrategie.

Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) dient dazu, die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Der BAB ist dreistufig angelegt. Zuerst werden die in der Kostenartenrechnung ermittelten Gemeinkosten auf den jeweiligen Kostenstellen erfasst. Anschließend erfolgt die innerbetriebliche Leistungsverrechnung der Hilfskostenstellen. Abschließend werden die für die Zuschlagskalkulation notwendigen Zuschlagssätze, mit deren Hilfe die Gemeinkosten den Kostenträgern zugeordnet werden können, ermittelt.
Der BAB erfüllt somit folgende Aufgaben:
- Ist-Kostenerfassung
- Übersicht über die Kostenentstehung
- Bildung von Kostensätzen
- Abrechnung von Gemeinkosten
- Bildung von Zuschlagssätzen
- Vorbereitung auf die Kalkulation
Zuschlagssätze:
Wagniszuschläge
Wagniszuschläge werden gebildet, um Risiken in den Geschäftsprozessen kalkulatorisch und wertmäßig abzubilden. Wagniszuschläge werden als prozentuale Zuschläge auf Basis der Selbstkosten ermittelt. Der Ausschuss innerhalb der Produktion wird als Produktionswagnis beaufschlagt. Dieser Zuschlag wird über die Gesamtausschusskosten (Selbstkosten) aller Sparten im Verhältnis zu den Gesamtselbstkosten ermittelt. Der Wagniszuschlag wird lediglich im Rahmen der Angebotskalkulation berücksichtigt.
Gemeinkostenzuschläge
Den Artikel “Betriebsabrechnungsbogen (BAB)” weiter lesen

Das BilMoG ist zur Zeit in aller Munde. Es gibt viele Veröffentlichungen, die die Veränderungen beschreiben. Doch leider wird meist nicht deutlich, was das im Einzelnen bedeutet und wie, bzw. wo sich das auswirkt. Wir haben uns die Mühe gemacht, das einmal für uns selbst festzuhalten. Es kommt natürlich immer auf die Einzelheiten an, aber wir möchten trotzdem einen groben Überblick schaffen.
Wir haben die Auswirkungen in folgenden Tabellen aufgelistet und in Bezug auf einige wichtige Finanzkennzahlen bewertet:
Den Artikel “BilMoG – Übersicht und Auswirkung” weiter lesen
Es waren Priester und Buchhalter, die vor 5000 Jahren in Mesopotamien die Schrift erfanden. Dies waren die Anfänge der westlichen Schriftkultur, die durch Notwendigkeiten der staatlichen Buchhaltung verursacht wurde.
Die ersten Träger von Schriftzeichen waren Tontafeln. Trotzdem gibt es noch einen älteren Typus von Schrift, nämlich die so genannten Zählsteine, die z.B. eine Menge an Vieh repräsentierten und somit so gebraucht wurden wie heute die Schrift. Sie sind die Vorläufer der Frachtbriefe.
Die ersten Schriften waren Bilderschriften. Bis die erste Buchstabenschrift eingeführt wurde, dauerte es bis ins Jahr 1400 v. Chr.: Doch die erste Buchstabenschrift, die es in Syrien gab, kannte noch keine Vokale. Es vergingen weitere 700 Jahre bis schließlich 700 v. Chr. in Griechenland die erste Buchstabenschrift mit Vokalen eingeführt wurde. Diese benutzen wir heute noch
Quelle: http://geschichte-china.suite101.de/article.cfm/ueber_das_wichtigste_medium_der_wel#ixzz0cITevhND

Ich möchte hier erklären, wie eine Raid-Partition in Openfiler angelegt wird und dann für verschiedene Zugriffsmöglichkeiten freigegeben wird. ISCSI lasse ich dabei aus, da ich zur Zeit diese Möglichkeit nur im Testbetrieb habe (was nichts über die Qualität von ISCSI aussagen soll).
Ich gehe davon aus, das Openfiler-System fertig installiert, was wirklich nicht schwer ist. Somit haben Sie in ihrem Netzwerk eine schöne NAS-Lösung. Zitat aus Wikipedia:
“Network Attached Storage (NAS) bezeichnet einfach zu verwaltende Dateiserver. Allgemein wird NAS eingesetzt, um ohne hohen Aufwand unabhängige Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen.”
Beginnen wir also mit dem Anlegen der Partitionen, die später den Software-Raid bilden. Unterdem Reiter Volumes finden Sie auf der rechten Seite den Punkt Block Devices. Den klicken Sie an. Dann erscheint die folgende Ansicht:
Den Artikel “Openfiler – Einrichten einer Raid-1 Freigabe” weiter lesen

Wie es der Zufall so will…
Weihnachten ist vorüber und wir wollen wieder an unsere Arbeit gehen. Schließlich müssen bis zum 10.01.10 einige Anmeldungen gemacht werden. Der Rechner startet…. und dann kommt der gefürchtete BLUESCREEN!!!!!
Aber ein guter Controller (und auch EDV’ler) plant solche Dinge ja ein. Wir machen uns also an die Rücksicherung. Wir sichern alle unsere Rechner über das Backup-Programm Bacula ab. Bacula ist ein netzwerkfähiges, zeitlich steuerbares Datensicherungsprogramm, das obendrein noch Open Source ist. Das heißt, es fallen keinerlei Linenzgebühren an. Der Nachteil ist, es braucht etwas mehr Einarbeitungszeit, aber das haben wir ja hinter uns.
Nun zu Bacula und der Rücksicherung:
Ich will einen Windows Rechner rücksichern. Das geht nicht ohne weiteres, denn Windows sperrt im Betrieb einige Dateien, die auch überschrieben werden müssen. Aus diesem Grunde habe ich mit BartPE eine Windows-Live-Version (eine auf einer CD ausführbare Windowsversion) erstellt. Dort ist ein Bacula-Client mit installiert. Diese CD starten ich auf dem Rechner, den ich wiederherstellen möchte.
Den Artikel “System Recovery mit Bacula und BartPE – Client rücksichern” weiter lesen

1. Allgemeines
1.1 Systemvoraussetzung von VMware
2. Installation VMware Server 2 unter Microsoft Windows XP 32-bit
3. Einrichtung der virtuellen Maschine nach der Erstinstallation
3.1 Aufbau der Console auf dem Hostsystem
4. Einrichten von neuen Datastores auf dem Hostsystem
5. Einrichten neuer virtueller Maschinen
5.1 Installation eines Betriebssystems auf der virtuellen Maschine
5.1.1 Einstellungen nach erfolgreicher Installation des Betriebsystems
5.1.2 Installation von VMware Tools
5.1.3 Einrichten einer Remotedesktopverbindung (RDP) vom Host- zum Gastsystem
5.1.4 Erstellen von Ordnerfreigaben auf der virtuellen Maschine
6. Festplattengröße der virtuellen Maschine ändern
6.1 Festplatte vergrößern
6.2 Festplatte verkleinern
7. Zugriff auf USB-Geräte in der virtuellen Maschine
1. Allgemeines:
Windows für die Hosentasche.
Den Artikel “Windows auf USB-Stick” weiter lesen

Erstellung von Kostenstellen
Mit der Kostenstellenrechnung werden die Kosten am Ort der Kostenentstehung im Plan und Ist dargestellt. Die Kostenstellenrechnung folgt also dem Prinzip der Örtlichkeit und gibt Antwort auf die Frage: Wo sind welche Kosten in welcher Höhe in einer Periode angefallen?
Die Kostenstellenrechnung ist ausgelegt auf die Funktionen Kostenkontrolle (Plan/Ist Vergleich der angefallenen Istkosten mit den über Leistungen verrechneten Kosten), Erarbeitung, Umsetzung und Überwachung von Kosteneinsparungen;
Den Artikel “Kostenstellen – Erstellungskriterien” weiter lesen
Über die 3 Punkt Schätzmethode gibt es eine Menge Literatur, wie sie zustande kommt, was sie macht und wie sie anzuwenden ist. Ich habe hier ein einfaches Excel-Tool gebaut, welches für Projektschätzungen genutzt werden kann.
Download: 3_Punkt_Schaetzmethode
Wenn Sie die Datei öffnen, erscheint im linken Bereich der grüne Eingabebereich. Dort tragen Sie die einzelnen Projektabschnitte mit den geschätzten optimistischen, wahrscheinlichen und pessimistischen Zeitaufwänden ein.
Im rechten Bereich sehen Sie dann den wahrscheinlich auftretenen Aufwand für den Gesamtdurchlauf. Zu Lesen ist das folgendermaßen:

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% ist das Projekt mit 188 Tagen richtig kalkuliert, mit einer Wahrscheinlichkeit von 84% ist das Projekt in 208 Tagen richtig angesetzt. Mit welcher Wahrscheinlichkeit Sie letztendlich kalkulieren, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Ich persönlich schätze die kaufmännische Vorsicht, daher rechne ich eher mit den 84%.
In diesem einführenden Teil zur Kostenstellenrechnung geht es hauptsächlich um die sinnvolle (praktische) Bildung von Kostenstellen. Um die Antwort auf die Frage “Wie bilde ich eine Kostenstelle richtig?” vorweg zu nehmen: Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur ein überwiegend richtig oder überwiegend falsch. In der Praxis hängt [...]

Festlegung Kostengliederung
Die Kostenarten werden nach der Art der Zurechenbarkeit, der Herkunft und dem Verhalten bei Beschäftigungsänderung unterschieden.
Einzelkosten
Einzelkosten sind alle Kosten, die einem Kostenträger direkt zugeordnet werden können. Einzelkosten werden über zwei unterschiedliche Buchungsvorgänge auf den Kostenträger gebracht, über eine direkte Buchung aus der Finanzbuchhaltung auf den Kostenträger oder über die Entnahme ausgelöst durch eine Stücklisten vom Lager auf den Kostenträger.
Die direkte Buchung auf einen Kostenträger ist nicht erlaubt, wenn es sich bei dem auslösenden Vorgang um den Zukauf eines Rohstoffes handelt. Rohstoffe müssen über eine Stückliste verbucht werden. Handelt es sich bei dem Zukauf um eine Dienstleistung im Rahmen der Inbetriebnahme, Serviceleistung oder Abnahmegebühren, so ist die direkte Verbuchung über die Finanzbuchhaltung erlaubt.
Gemeinkosten
Gemeinkosten sind alle übrigen Kosten, die nicht als Einzelkosten identifiziert werden können. Alle Gemeinkosten sollen direkt von der Finanzbuchhaltung auf die Kostenstellen gebucht werden. Ausgenommen werden hier die Hilfs- und Betriebsstoffe. Hilfs- und Betriebsstoffe können nur auf Lager bestellt werden.
Fixe Kosten
Fixe Kosten sind dadurch charakterisiert, dass eine Beschäftigungsveränderung die Höhe der Kosten nicht beeinflusst.
Den Artikel “Kostendefinitionen” weiter lesen
Ich weiß, dass jeder erfahrene Controller oder Betriebswirt jetzt genervt ist…aber ich treffe in der Praxis leider auch bei gestandenen Kaufleuten immer wieder auf echtes Unverständnis, was Kostenrechnung oder Controlling wirklich ist. Ich finde die Entwicklung des Begriffs Controlling als etwas fehlgeleitet. Er ist zu einer Modeerscheinung geworden. Viele [...]
Wer sagt denn, dass nur Menschen planen?
Quelle: Ich weiß leider nicht mehr, woher das ist.
Auch die Erträge werden in der Abgrenzungsrechnung geteilt – in die Erträge aus dem Kerngeschäft und die Sonstigen Erträge, die mit dem Geschäft nichts zu tun haben.
Das klassische Beispiel hierfür sind die Erträge aus Aktienverkäufen, Dividenen oder Zinsen, wenn das eigentliche Geschäft zum Beispiel eine Handwerksfirma ist. Klar soll ein Unternehmer überschüssige Gelder gewinnbringend anlegen, aber es hat eben nicht mit dem eigentlichen Geschäft zu tun. Und deshalb werden diese Erträge abgegrenzt.
Auch hier habe ich ein grafisches Schema erstellt:
Den Artikel “Abgrenzungsrechnung – Erträge” weiter lesen
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