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	<title>Buchhaltung und Controlling in Hannover - Auxiliar - Ihr Controlling- und Buchhaltungsbüro * &#187; Bereich Kostenrechnung</title>
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		<title>Kostenträgerrechnung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 09:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnungsperiode]]></category>
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		<description><![CDATA[Grundsätze der Kostenträgerrechnung Die Kostenträgerrechnung ist eine besondere Art der Kalkulation im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung eines Unternehmens. Die Kostenträgerrechnung steht am Ende der Kostenrechnung und soll die Herkunft der Kosten klären (Wofür sind die Kosten angefallen?) Die zentrale Aufgabe der Kostenträgerrechnung besteht in der Ermittlung der Herstell- und Selbstkosten der Kostenträger. Die Kostenträgerrechnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grundsätze der Kostenträgerrechnung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenträgerrechnung ist eine besondere Art der Kalkulation im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung eines Unternehmens. Die Kostenträgerrechnung steht am Ende der Kostenrechnung und soll die Herkunft der Kosten klären (Wofür sind die Kosten angefallen?) Die zentrale Aufgabe der Kostenträgerrechnung besteht in der Ermittlung der Herstell- und Selbstkosten der Kostenträger.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenträgerrechnung erfolgt als:</p>
<p style="text-align: justify;">Kostenträgerstückrechnung:</p>
<p style="text-align: justify;">Hier erfolgt eine Erfassung der angefallenden Kosten pro Kostenträger.</p>
<p style="text-align: justify;">Kostenträgerzeitrechnung:</p>
<p style="text-align: justify;">Sie ermittelt die in einer Abrechnungsperiode angefallenen Kosten. Zu-sammen mit der Erlösträgerzeitrechnung bildet sie die kurzfristige Erfolgsrechnung.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Basiskostenträger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Basiskostenträger werden für jeden Geschäftsprozess definiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Für jede „Geschäftssparte“ muss ein aussagekräftiger auf den Geschäftsprozess zugeschnittener Basiskostenträger gebildet werden, in den die Kosten sauber und eindeutig verrechnet werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiele für  Basiskostenträger:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Variantenprodukte“ sind die Basiskostenträger die jeweiligen Variantenprodukte. Bei den Variantenprodukten ist zu beachten, dass technologisch ähnlich aufgebaute Produkte mit weitestgehend ähnlichem Wertumfang jeweils einen Kostenträger bilden.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Projekte“ sind die Basiskostenträger die Projekte/Aufträge. Der Nummernkreis der Basiskostenträger ist aus der Auftragsnummer abzuleiten.</li>
</ul>
<p><span id="more-1802"></span></p>
<ul style="text-align: justify;">
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Vorfertigung“ sind die Basiskostenträger die jeweiligen Fertigungsteile. Der Nummernkreis der Basiskostenträger ist aus der Teilenummer abzuleiten.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Serviceleistung“ sind die Basiskostenträger die Aufträge . Der Nummernkreis der Basiskostenträger ist aus der Auftragsnummer abzuleiten.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Ersatzteile“ sind die Basiskostenträger die Aufträge . Der Nummernkreis der Basiskostenträger ist aus der Auftragsnummer abzuleiten.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Entwicklung und Anlagegüter“ sind die Basiskostenträger manuell bzw. mit der Anlagennummer festzulegen.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Vermietung“ sind die Basiskostenträger die jeweilige zu vermietenden Anlagen. Der Nummernkreis der Basiskostenträger ist aus der Inventarnummer abzuleiten.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Für den Geschäftsprozess „Dienstleistung“ sind die Basiskostenträger die Aufträge . Der Nummernkreis der Basiskostenträger ist aus der Auftragsnummer abzuleiten.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verdichtungskostenträger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Verdichtungskostenträger werden lediglich zu Auswertungszwecken definiert. Ein Verdichtungskostenträger fasst mehrere Kostenträger zusammen. Für jeden Geschäftsprozesse wird jeweils ein Spartenverdichtungskostenträger definiert, der zur Auswertung der Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnung dient.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Nummernkreis der jeweiligen Verdichtungskostenträger wird manuell festgelegt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ergebnisträger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ergebnisträger dienen zur zusätzlichen Auswertbarkeit der Umsätze auf Regionen, Sparten, Branchen, Teilegruppen und Kunden.</p>
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		<title>Kalkulationsschemas</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2010/03/kalkulationszuschlage</link>
		<comments>http://www.auxiliar.de/index.php/2010/03/kalkulationszuschlage#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnaufschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kalkulation]]></category>
		<category><![CDATA[kalkulatorische Kosten]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuschläge]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalkulationsschemas Es werden normalerweise folgende Arten der Kalkulationen unterschieden: Angebotskalkulation: Die Angebotskalkulation dient der Ermittlung der Verkaufspreise. Sie ist bereits bei Abschluss eines Kaufvertrages und somit vor dem Produktionsprozess die Grundlage für eine verbindliche Aussage über den Verkaufspreis. Ausgehend von den Selbstkosten werden in der Angebotskalkulation Zuschläge für Gewinn, Wagniss, Skonto, Provision und Rabatt berücksichtigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kalkulationsschemas</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es werden normalerweise folgende Arten der Kalkulationen unterschieden:</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Angebotskalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Angebotskalkulation dient der Ermittlung der Verkaufspreise. Sie ist bereits bei Abschluss eines Kaufvertrages und somit vor dem Produktionsprozess die Grundlage für eine verbindliche Aussage über den Verkaufspreis. Ausgehend von den Selbstkosten werden in der Angebotskalkulation Zuschläge für Gewinn, Wagniss, Skonto, Provision und Rabatt berücksichtigt um den endgültigen Angebotspreis zu erhalten. Außerdem werden ggf. Sondereinzelkosten für den Vertrieb (besondere Transport– und Verpackungskosten) einkalkuliert. Die Angebotskalkulation ist eine reine Informationsgrundlage für den Vertrieb. Aufgrund der Vertriebsgemeinkostenzuschläge existiert je Produktbereich ein separates Angebotskalkulationsschema.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Standardvorkalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Standardvorkalkulation dient der Konstruktion während der Entwicklung eines Produktes zur Ermittlung der voraussichtlichen Herstellkosten im Produktionsablauf. Die Standardvorkalkulation basiert auf klar definierten Standardstücklisten und – arbeitsplänen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Auftragskalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Auftragskalkulation dient der Ermittlung der Herstellkosten eines konkreten Kundenauftrages. Die Auftragskalkulation basiert auf individuell erstellten Arbeitsplänen und –stücklisten. Die Auftragskalkulation ist eine Informationsgrundlage für die Konstruktion.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Nachkalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Nachkalkulation dient der Ermittlung der Herstellkosten eines abgeschlossenen Kundenauftrages. Die Nachkalkulation basiert auf den IST-Zeiten und IST-Materialbuchungen. Die Nachkalkulation ist eine Informationsgrundlage für die Produktstrategie.</p>
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		<title>Betriebsabrechnungsbogen (BAB)</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2010/03/betriebsabrechnungsbogen-bab</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abschreibung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) dient dazu, die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Der BAB ist dreistufig angelegt. Zuerst werden die in der Kostenartenrechnung ermittelten Gemeinkosten auf den jeweiligen Kostenstellen erfasst. Anschließend erfolgt die innerbetriebliche Leistungsverrechnung der Hilfskostenstellen. Abschließend werden die für die Zuschlagskalkulation notwendigen Zuschlagssätze, mit deren Hilfe die Gemeinkosten den Kostenträgern zugeordnet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) dient dazu, die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Der BAB ist dreistufig angelegt. Zuerst werden die in der Kostenartenrechnung ermittelten Gemeinkosten auf den jeweiligen Kostenstellen erfasst. Anschließend erfolgt die innerbetriebliche Leistungsverrechnung der Hilfskostenstellen. Abschließend werden die für die Zuschlagskalkulation notwendigen Zuschlagssätze, mit deren Hilfe die Gemeinkosten den Kostenträgern zugeordnet werden können, ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der BAB erfüllt somit folgende Aufgaben:</p>
<p style="text-align: justify;">-        Ist-Kostenerfassung<br /> -        Übersicht über die Kostenentstehung<br /> -        Bildung von Kostensätzen<br /> -        Abrechnung von Gemeinkosten<br /> -        Bildung von Zuschlagssätzen<br /> -        Vorbereitung auf die Kalkulation</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zuschlagssätze:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wagniszuschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wagniszuschläge werden gebildet, um Risiken in den Geschäftsprozessen kalkulatorisch und wertmäßig abzubilden. Wagniszuschläge werden als prozentuale Zuschläge auf Basis der Selbstkosten ermittelt. Der Ausschuss innerhalb der Produktion wird als Produktionswagnis beaufschlagt.  Dieser Zuschlag wird über die Gesamtausschusskosten (Selbstkosten) aller Sparten im Verhältnis zu den Gesamtselbstkosten ermittelt. Der Wagniszuschlag wird lediglich im Rahmen der Angebotskalkulation berücksichtigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gemeinkostenzuschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br /></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1374"></span>Gemeinkostenzuschläge werden zur Abdeckung der Gemeinkosten gebildet. Gemeinkostenzuschläge werden als prozentuale Zuschläge ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verwaltungsgemeinkostenzuschlag wird auf Basis der Herstellkosten ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vertriebsgemeinkostenzuschlag wird auf Basis der Herstellkosten ermittelt. Der Vertriebsgemeinkostenzuschlag wird separat für jede Sparte ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Materialgemeinkostenzuschlag wird auf Basis der Materialeinzelkosten ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Fertigungsgemeinkostenzuschlag existiert in diesem Konzept nicht, da alle Gemeinkosten direkt über die Stundensätze abgerechnet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kalkulationszuschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Gewinnaufschlag wird abgeleitet aus der durchschnittlichen Kapitalverzinsung des Unternehmens zuzüglich eines Zuschlags durch Entscheidung der Geschäftsleitung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kapitalverzinsung des Unternehmens beträgt zur Zeit x%.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stundensätze</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stundensätze finden folgende Anwendungen:</p>
<p style="text-align: justify;">-        Steuerliche Bewertung<br /> -        Betriebswirtschaftliche Bewertung<br /> -        Verrechnung von Kostenstellenleistungen<br /> -        Vergleich mit externen Anbietern von Leistungen<br /> -        Unterscheidung des Produktionsfaktors</p>
<p style="text-align: justify;">Für jede Kostenstelle mit dem Produktionsfaktor Mensch oder Maschine wird ein Stundensatz gebildet.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stundensätze zur steuerlichen Bewertung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für die Bewertung nach IFRS, HGB, StRecht und Bilanzmodernisierungsgesetz wird ein separater Stundensatz gebildet.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Kosten werden in diesem Stundensatz nicht berücksichtigt:</p>
<p style="text-align: justify;">-        Aufwendungen für soziale Einrichtungen<br /> -        Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen<br /> -        Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung<br /> -        Kalkulatorische Kosten</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Stundensatz zur steuerlichen Bewertung sind die planmäßigen Abschreibungen zu berücksichtigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenstellen &#8211; Erstellungskriterien</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/12/kostenstellenrechnung-2</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Budgetplanung]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstellung von Kostenstellen Mit der Kostenstellenrechnung werden die Kosten am Ort der Kostenentstehung im Plan und Ist dargestellt. Die Kostenstellenrechnung folgt also dem Prinzip der Örtlichkeit und gibt Antwort auf die Frage: Wo sind welche Kosten in welcher Höhe in einer Periode angefallen? Die Kostenstellenrechnung ist ausgelegt auf die Funktionen Kostenkontrolle (Plan/Ist Vergleich der angefallenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erstellung von Kostenstellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Kostenstellenrechnung werden die Kosten am Ort der Kostenentstehung im Plan und Ist dargestellt. Die Kostenstellenrechnung folgt also dem Prinzip der Örtlichkeit und gibt Antwort auf die Frage: Wo sind welche Kosten in welcher Höhe in einer Periode angefallen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenstellenrechnung ist ausgelegt auf die Funktionen Kostenkontrolle (Plan/Ist Vergleich der angefallenen Istkosten mit den über Leistungen verrechneten Kosten), Erarbeitung, Umsetzung und Überwachung von Kosteneinsparungen;</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1082"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bildung örtlicher Kostensätze für die Leistungsverrechnung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenstellenrechnung bildet die jeweils gültige Aufbauorganisation ab; beides ist untrennbar miteinander verbunden und bildet gemeinsam die Grundlage für die eigenverantwortliche Selbststeuerung der Organisation.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Buchungen in  der Kostenstellenrechnung setzt sich aus den Primär- und Sekundärkosten zusammen. Die Primärkosten entsprechen dem Aufwandskonten in der Finanzbuchhaltung, während die Sekundärkosten die Verrechnung der Kostenstellen untereinander abbilden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gliederung der Kostenstellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kostenstellen werden nach verschiedenen Kriterien gegliedert.</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Verantwortungsbereich<br /> Einer Kostenstelle ist immer ein Verantwortlicher und ein Stellvertreter zugeordnet. Die Verantwortung bezieht sich auf die Einhaltung von Budgets, die Budgetplanung, der Leistungskapazität und deren Bereitstellung und den Verbrauch von Material.</li>
<p><br class="spacer_" /></p>
<li style="text-align: justify;">Kostenrechnerische Funktion<br /> Unter kostenrechnerischer Funktion versteht man die Einteilung in Haupt- und Hilfskostenstellen. Hilfskostenstellen werden in der Kostenstellenrechnung für  die Verrechnung der innerbetrieblicher Leistungen gebildet. Auf Hilfskostenstellen werden keine Kostenträger gefertigt, sondern sie schaffen lediglich die für den Produktionsprozess notwendigen Strukturen. In der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden die Gemeinkosten der Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen verrechnet. In Hauptkostenstellen werden Produkte gefertigt. Hauptkostenstellen geben keine Leistungen an andere Kostenstellen ab. Sie verrechnen sich auf Kostenträger. </li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>Produktionsfaktor</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Produzierende Kostestellen werden nach dem Überwiegendprinzip in die Kategorien Mensch oder Maschine eingeteilt. Dieses ist zur Ermittlung eines verursachungsgerechten Fertigungs- oder Maschinenstundensatzes erforderlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Betriebliche Funktion der Kostenstelle</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unterscheidung nach betrieblicher Funktion bedeutet, es werden Funktionsbereiche zusammengefasst z.B. Vertrieb, Finanzwesen, Verwaltung, Geschäftsleitung, usw.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonderkostenstellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese werden zu einem Zweck gebildet, der mit dem regelmäßigen Wertedurchlauf in keinem Zusammenhang steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel: Die Fracht- und Verpackungskostenstelle dient einzig der Kontrolle der Höhe der Fracht- und Verpackungspauschalen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1118" title="Kostenstellenbeispiel" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/12/Kostenstellenbeispiel.png" alt="" width="580" height="373" /></p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Beispiel sehen Sie, wie Kostenstellen gebildet wurden. Zusätzlich wurde hier nach einem Nummernschlüssel gearbeitet, der sich an dem Geschäftsprozess orientiert. Es wurde danach unterschieden, welche Leistung fakturiert wird:</p>
<p style="text-align: justify;">Stelle 1 + 2<br /> Varianten = ein fertiges Produkt<br /> Projekte = ein Gemisch von Leistungen, also Produkt, Dienstleistung, Wartung, Miete, usw<br /> Vorfertigung = ein interner Auftrag</p>
<p style="text-align: justify;">Stelle 3<br /> Art der Bezugsgröße, mit der sich die Kostenstelle entlastet, z.B. Fertigungsstunde, Konstruktionsstunde, Maschinenstunde&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Stelle 4 <br /> Hier wurde zusätzlich zwischen einem normalen Auftrag und einer Gewährleistung unterschieden. Das geschieht normalerweise über das Konto, in diesem Fall war aber eine Kostenstelle gewünscht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenstellenrechnung &#8211; Die Grundlagen</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/12/kostenstellenrechnung-die-grundlagen</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kostenstellenrechnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Projektteam]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem einführenden Teil zur Kostenstellenrechnung geht es hauptsächlich um die sinnvolle (praktische) Bildung von Kostenstellen. Um die Antwort auf die Frage &#8220;Wie bilde ich eine Kostenstelle richtig?&#8221; vorweg zu nehmen: Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur ein überwiegend richtig oder überwiegend falsch. In der Praxis hängt der Zuschnitt der Kostenstellen von vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem einführenden Teil zur Kostenstellenrechnung geht es hauptsächlich um die sinnvolle (praktische) Bildung von Kostenstellen. Um die Antwort auf die Frage &#8220;Wie bilde ich eine Kostenstelle richtig?&#8221; vorweg zu nehmen: Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur ein überwiegend richtig oder überwiegend falsch. In der Praxis hängt der Zuschnitt der Kostenstellen von vielen Dingen ab. Typische Kriterien zur Bildung sind z.B. nach den Verantwortungsbereichen (Abteilung&#8230;), nach den Funktionen (Dreherei, Fräserei, Versand&#8230;.), nach den Kosten (Ingenieure, Techniker, Facharbeiter, CNC-Maschinen&#8230;) oder nach den Teams (Projektteams, Inselfertigung&#8230;). Aber auch der Datenschutz spielt hier eine Rolle. Jeder Betriebsrat wird sich dagegen wehren, wenn nur eine einzelne Person auf einer Kostenstelle angesiedelt ist und damit natürlich auch deren Verdienst, deren Versicherungen usw. offengelegt wird. In diesen Fällen werden dann wieder kleine Kostenstellen zu einer größeren zusammengefasst. Aber auch die Führungskräfte eines Unternehmens können &#8220;gepoolt&#8221; werden, da dort oft vertraglich außertarifliche Leistungen vereinbart werden, die in einer operativen Kostenstelle nur allzueinfach abzulesen wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Entscheidend sind die Ziele, die ein Unternehmen damit erreichen will. Letztendlich geht es darum, die Kosten verursachungsgerecht auf die Kostenträger zu bringen, über die Kostenstellen eine Kostenkontrolle auszuüben und die Kostenstellenrechnung als Hilfsmittel zur Ermittlung der Kalkulationsgrundlagen zu nutzen. Allein diese Ziele sollten im Vordergrund stehen. Das klingt jetzt vielleicht etwas einfach, in der Praxis ist da aber nicht so. Hier geht es auch um Zuständigkeiten, es werden mit der Kostenstelle Kompetenzen und Machtbereiche klargestellt.  Und da kann es schon zu Uneinigkeiten zwischen Menschen kommen.  Das ist nicht zu unterschätzen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kostendefinitionen</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/kostenstellenrechnung</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 18:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchung]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbuchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Fixe Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenerfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenträger]]></category>
		<category><![CDATA[Lager]]></category>
		<category><![CDATA[Stückliste]]></category>
		<category><![CDATA[Variable Kosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Festlegung Kostengliederung Die Kostenarten werden nach der Art der Zurechenbarkeit, der Herkunft und dem Verhalten bei Beschäftigungsänderung unterschieden. Einzelkosten Einzelkosten sind alle Kosten, die einem Kostenträger direkt zugeordnet werden können. Einzelkosten werden über zwei unterschiedliche Buchungsvorgänge auf den Kostenträger gebracht, über eine direkte Buchung aus der Finanzbuchhaltung auf den Kostenträger oder über die Entnahme ausgelöst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong> </strong><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Festlegung Kostengliederung</strong><br />
 Die Kostenarten werden nach der Art der Zurechenbarkeit, der Herkunft und dem Verhalten bei Beschäftigungsänderung unterschieden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einzelkosten</strong><br />
 Einzelkosten sind alle Kosten, die einem Kostenträger direkt zugeordnet werden können. Einzelkosten werden über zwei unterschiedliche Buchungsvorgänge auf den Kostenträger gebracht, über eine direkte Buchung aus der Finanzbuchhaltung auf den Kostenträger oder über die Entnahme ausgelöst durch eine Stücklisten vom Lager auf den Kostenträger.</p>
<p style="text-align: justify;">Die direkte Buchung auf einen Kostenträger ist nicht erlaubt, wenn es sich bei dem auslösenden Vorgang um den Zukauf eines Rohstoffes handelt. Rohstoffe müssen über eine Stückliste verbucht werden. Handelt es sich bei dem Zukauf um eine Dienstleistung im Rahmen der Inbetriebnahme, Serviceleistung oder Abnahmegebühren, so ist die direkte Verbuchung über die Finanzbuchhaltung erlaubt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gemeinkosten</strong><br />
 Gemeinkosten sind alle übrigen Kosten, die nicht als Einzelkosten identifiziert werden können. Alle Gemeinkosten sollen direkt von der Finanzbuchhaltung auf die Kostenstellen gebucht werden. Ausgenommen werden hier die Hilfs- und Betriebsstoffe. Hilfs- und Betriebsstoffe können nur auf Lager bestellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fixe Kosten</strong><br />
 Fixe Kosten sind dadurch charakterisiert, dass eine Beschäftigungsveränderung die Höhe der Kosten nicht beeinflusst.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-1060"></span>Variable Kosten</strong><br />
 Variable Kosten sind dadurch charakterisiert, dass eine Beschäftigungsver-änderung die Höhe der Kosten beeinflusst. Aufgrund des Bilanzmoderisierungsgesetzes ist es notwendig, auch die Gemeinkosten in fixe und variable Anteile zu trennen. Diese Trennung wird ausschließlich in der Kostenrechnung je Kostenart vorgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Art der Kostenerfassung (primär/sekundär)</strong><br />
 Alle Kosten werden in primäre und sekundäre Kosten aufgeteilt. Primäre Kosten zeichnen sich durch unternehmensexterne Quelle aus. Es handelt sich dabei um Kosten für Produktionsfaktoren, die das Unternehmen nicht selbst herstellt, sondern von Beschaffungsmärkten bezieht. Mit Sekundärkosten wird eine Kostenstelle für in Anspruch genommene innerbetriebliche Leistungen belastet. Sekundärkosten ergeben sich also aus der Leistungsverrechnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie lassen sich also Konten definieren? Hier ein Beispiel eines Kontenschemas:</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1080" title="Kostenarten" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/Kostenarten.png" alt="" width="438" height="299" /></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><!--[if gte vml 1]><v :shapetype  id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t"  path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"> <v :stroke joinstyle="miter" /> </v><v :formulas> <v :f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0" /> <v :f eqn="sum @0 1 0" /> <v :f eqn="sum 0 0 @1" /> <v :f eqn="prod @2 1 2" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @0 0 1" /> <v :f eqn="prod @6 1 2" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="sum @8 21600 0" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @10 21600 0" /> </v> <v :path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" /> <o :lock v:ext="edit" aspectratio="t" /> <v :shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" style='width:333.75pt;  height:483pt'> <v :imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\Saxnot\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.wmz" mce_src="file:///C:\DOKUME~1\Saxnot\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.wmz"   o:title="" /> </v>< ![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]--></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abgrenzungsrechnung &#8211; Erträge</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/abgrenzungsrechnung-ertrage</link>
		<comments>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/abgrenzungsrechnung-ertrage#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 05:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzungsrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Ertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kerngeschäft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die Erträge werden in der Abgrenzungsrechnung geteilt &#8211; in die Erträge aus dem Kerngeschäft und die Sonstigen Erträge, die mit dem Geschäft nichts zu tun haben. Das klassische Beispiel hierfür sind die Erträge aus Aktienverkäufen, Dividenen oder Zinsen, wenn das eigentliche Geschäft zum Beispiel eine Handwerksfirma ist. Klar soll ein Unternehmer überschüssige Gelder gewinnbringend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch die Erträge werden in der Abgrenzungsrechnung geteilt &#8211; in die Erträge aus dem Kerngeschäft und die Sonstigen Erträge, die mit dem Geschäft nichts zu tun haben.</p>
<p>Das klassische Beispiel hierfür sind die Erträge aus Aktienverkäufen, Dividenen oder Zinsen, wenn das eigentliche Geschäft zum Beispiel eine Handwerksfirma ist. Klar soll ein Unternehmer überschüssige Gelder gewinnbringend anlegen, aber es hat eben nicht mit dem eigentlichen Geschäft zu tun. Und deshalb werden diese Erträge abgegrenzt.</p>
<p>Auch hier habe ich ein grafisches Schema erstellt:</p>
<p><span id="more-952"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-1892 aligncenter" title="Abgrenzung_Erlöse" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/Abgrenzung_Erlöse-750x1024.jpg" alt="" width="595" /><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abgrenzungsrechnung &#8211; Aufwände</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/abgrenzungsrechnung</link>
		<comments>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/abgrenzungsrechnung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzungsrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbuchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführer]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenarten]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Leasingrate]]></category>
		<category><![CDATA[Werteflüsse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abgrenzungsrechnung ist der Bereich, in dem die Finanzbuchhaltung ihre Daten an die Kostenrechnung übergibt. Aber was muss da gerechnet werden? Kosten sind Kosten&#8230; Nein, ganz so einfach ist das nicht. Das sich die Kostenrechnung nur auf bestimmte Werte und Werteflüsse bezieht, gibt es selbverständlich einen Unterschied. Hier wird auch der größte Unterschied zwischen einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Abgrenzungsrechnung ist der Bereich, in dem die Finanzbuchhaltung ihre Daten an die Kostenrechnung übergibt. Aber was muss da gerechnet werden? Kosten sind Kosten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ganz so einfach ist das nicht. Das sich die Kostenrechnung nur auf bestimmte Werte und Werteflüsse bezieht, gibt es selbverständlich einen Unterschied. Hier wird auch der größte Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Geschäftsführer deutlich. Ein Unternehmer nimmt es genau an dieser Stelle nicht <strong>soooo</strong> genau. Ein Geschäftsführer wäre hier für ein zweifelhaftes Vorgehen zu belangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenrechnung betrachtet nur folgende Kostenarten:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-743"></span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>die geschäftsnotwendigen Kosten
<p>Hier meine ich wirklich NOTWENDIG! Da gehört nicht die Leasingrate für das Auto der Ehegattin rein, es gehört nicht das privat veranstaltete Abendessen mit Freunden hinein und das Gespräch mit einem Geschäftspartner im Urlaub ist kein Grund, das Hotel über das Geschäft abzuwickeln.</p>
<p><!--more--></p>
</li>
<li>
<p>kalkulatorische Kosten</p>
<p>Sie haben private Räume, in denen Sie ihr voll oder anteilig Geschäft betreiben. Dann haben Sie 2 Möglichkeiten: Sie mieten über das Geschäft ihre eigenen privaten Räume an; damit hätten Sie die Kosten auch in der Finanzbuchhaltung, allerdings auch etwas mehr zu versteuern. Oder Sie lassen es ohne Miete laufen und nehmen die Kosten als rein kalkulatorische Kosten. Das Wort &#8220;kalkulatorisch&#8221; beschreibt den Umstand, dass diese Kosten nicht wirklich existieren, aber sie später in der Kalkulation berücksichtigt werden müssen. Außer der Miete gibt es noch kalkualtorische Zinsen, kalkulatorischer Unternehmerlohn usw.</p>
</li>
<li>Anderskosten
<p>Abschreibungen sind hierfür ein gutes Beispiel. Die Finanzbuchhaltung verbucht die Abschreibung als Kosten. Der Wert der Kosten ist aber durch die steuerlichen Regelungen bestimmt, das hat aber nichts mit der wirklichen Nutzungsdauer zu tun. Kleines Beispiel: Sie kaufen sich einen Bagger für Erdarbeiten. Die steuerliche Abschreibung gibt eine Laufzeit von 5 Jahren vor, also können Sie 20 % des Anschaffungswertes jedes Jahr abschreiben. Wenn Sie den Bagger zu jedem Herbst aber sorgfältig warten, hält der locker 10 Jahre. In diesem Fall haben Sie den Bagger steuerlich schon nach 5 Jahren verbraucht, real (betriebswirtschaftlich)  aber erst nach 10 Jahren. Also sind die Abschreibungen in der Kostenrechnung nur mit 10 % pro Jahr anzusetzen.</p>
</li>
</ul>
<p>Um das nocheinmal grafisch zu verdeutlichen:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-775" title="Abgrenzung_Aufwaende" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/Abgrenzung_Aufwaende.png" alt="" width="595" /></p>
<p style="text-align: justify;">Praktisch umgesetzt bedeutet das, es wird eine Auflistung aller Aufwandskonten erstellt und die Eigenschaften  werden festgelegt. Dann wird anhand der Kostenart entschieden, ob die Kosten in die Kostenrechnung übernommen werden und in welcher Höhe. Hier sehen Sie einen Auszug einer Excel-Tabelle aus einem Kundenprojekt:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-767" title="Konten_Abgrenzung" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/Konten_Abgrenzung.png" alt="" width="595" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Exceltabelle zeigt im Kopf die verschiedenen Kriterien, nach denen die Übernahme entschieden wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun nochmals die Frage: Sind Kosten einfach Kosten?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorgehen Aufbau Kostenrechnung</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/vorgehen-aufbau-kostenrechnung</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 07:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzungsrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwand]]></category>
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		<category><![CDATA[Ergebnisrechnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kostenstellenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Neustrukturierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Einführung oder Neustrukturierung einer Kostenrechnung ist aus den Zwängen der Logik eine bestimmte Vorgehensweise zu berücksichtigen. Das mal eben schnelle aufsetzen oder umsetzen führt zwangsläufig zu falschen Zahlen, das wiederum zu Risiken und zuletzt zu einem Vertrauensverlust gegenüber den eigenen Möglichkeiten, den Geschäftsprozess  und damit das eigene Unternehmen gezielt steuern zu können. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Einführung oder Neustrukturierung einer Kostenrechnung ist aus den Zwängen der Logik eine bestimmte Vorgehensweise zu berücksichtigen. Das mal eben schnelle aufsetzen oder umsetzen führt zwangsläufig zu falschen Zahlen, das wiederum zu Risiken und zuletzt zu einem Vertrauensverlust gegenüber den eigenen Möglichkeiten, den Geschäftsprozess  und damit das eigene Unternehmen gezielt steuern zu können. Auch die Methode &#8220;Ich verlasse mich rein auf die Zahlen der Finanzbuchhaltung und den Rest steuer ich per Bauch&#8221; hat so seine Tücken. Wer schon einmalversucht hat, die Anzahl der Erbsen in einem Glas zu schätzen, kann das bestätigen. Spätestens bei der Einführung eines neuen Produktes sollte man wissen, wo Schluss sein muss, um nicht den Gesamtbetrieb zu gefährden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-778"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde den Ablauf an unserer altbekannten Grafik darstellen.  Die roten Kreise zeigen die einzelnen Bereiche, die nacheinander eingeführt werden müssen. Ich stelle dazu die jeweiligen Ergebnisse dar.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-840" title="Vorgehensweise" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/Vorgehensweise1.png" alt="" width="595" /></p>
<ol>
<li>Abgrenzungsrechnung
<p style="text-align: justify;">In der Abgrenzungsrechnung werden die für die Kostenrechnung wichtigen Teile &#8220;gefiltert&#8221;. Es werden nur die benötigten Aufwände übernommen, oder die Aufwände werden in anderer Höhe übernommen oder es werden Kosten &#8220;produziert&#8221;, die gar nicht in der Finanzbuchhaltung vorkommen, weil sie rein kalkulatorischen Charakter haben.<br /> <a href="http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/abgrenzungsrechnung"><span style="text-decoration: underline;">Weiter mit den Aufwänden<br /> </span></a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/abgrenzungsrechnung-ertrage"><span style="text-decoration: underline;">Weiter mit den Erträge</span></a></span></p>
</li>
<li>Kostenstellenrechnung
<p style="text-align: justify;">In der Kostenrechnung werden die Kostenstellen nach den Funktionen und Verantwortungsbereichen erstellt und gegliedert. Ergebnis der Kostenrechnung ist ein effektives Kostencontrolling.<br /> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auxiliar.de/index.php/2009/12/kostenstellenrechnung-2">Weiter mit der Kostenstellenrechnung</a></span></p>
</li>
<li>Kalkulationssätze
<p>Aus der Kostenstellenrechnung lassen sich die Kalkulationsaufschläge ermitteln.<br /> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auxiliar.de/index.php/2009/12/kostenstellenrechnung-die-grundlagen">Weiter mit den Kostenstellengrundlagen</a></span><br /> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auxiliar.de/index.php/2010/03/kalkulationszuschlage">Weiter mit der Kalkulation</a></span></p>
</li>
<li>Kostenträgerrechnung
<p style="text-align: justify;">Hier werden Kosterträger für die Produkte erstellt. Hierauf werden die Kosten produktbezogen über die Zeit gesammelt. Das Ergebnis ist eine solide Basis für die Ermittlung der Herstellkosten, in Verbindung mit den Kalkulationssätzen entsteht hier die Produktkalkulation.<br /> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auxiliar.de/index.php/2011/01/kostentragerrechnung">Weiter mit der Kostenträgerrechnung</a></span></p>
</li>
<li>Ergebnisrechnung
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisrechnung ist die Verteilung der Kosten der Kostenträger auf Kunden, Märkte, Sparten und Regionen. Dem gegenüber stehen die Erlöse. Hier sehen Sie, was sie wirklich mit welchem Kunden oder Markt verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>System Kostenrechnung</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/system-kostenrechnung-2</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwand]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchung]]></category>
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		<category><![CDATA[Fahrzeugkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzbuchhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kostenrechnungskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenstelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über das System der Kostenrechnung. Anhand dieser Grafik lassen sich viele Zusammenhänge und Wirkungen erklären. Vielleicht noch ein paar einleitende Worte. Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen vertrete ich den Ansatz, dass auch bei der Kostenrechnung nicht gefuscht wird. Mit Fusch meine ich, dass auch der Kostenrechnungskreis in sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachfolgende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über das System der Kostenrechnung. Anhand dieser Grafik lassen sich viele Zusammenhänge und Wirkungen erklären.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-572" title="System_Kostenrechnung" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/System_Kostenrechnung.jpg" alt="" width="595" /></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht noch ein paar einleitende Worte. Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen vertrete ich den Ansatz, dass auch bei der Kostenrechnung nicht gefuscht wird. Mit Fusch meine ich, dass auch der Kostenrechnungskreis in sich stimmig ist und keine Werte einfach verloren gehen. Wenn wie oben in die Kostenrechnung ein Wert-Volumen von 117 übergeben wird, so kann auch nur 117 auf die Kostenträger verrechnet werden bzw. es muss verrechnet werden. Es geht nichts verloren, es kann nicht wundersamerweise mehr verrechnet werden, als existiert. Das ist WICHTIG!!!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-485"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Denn damit habe ich eine Aussage über die Zuverlässigkeit der Kostenrechnung. Gibt es Diffenernzen (das ist normal), dann ist die Differenz der Wert der Fehlbuchungen/nicht erfasste Buchungen im Gesamt-Unternehmen.  An dieser Stelle ist es möglich,  die Fehlerquote zu ermitteln.  Das wird jeden Wirtschaftsprüfer  erfreuen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es beginnt immer mit der Finanzbuchhaltung. Sie ist die Ansammlung aller Aufwände und Erlöse nach der Art. Die Art sind zum Beispiel die Löhne, Mieten, Büromaterial oder Fahrzeugkosten. Das ist der Informationsstand, den die Unternehmer haben, die &#8220;nur&#8221; eine  Buchhaltung haben.  Sie wissen, ihr Unternehmen  hat 3546 € Miete gezahlt, aber nicht, in welchem Bereich die Mieten angefallen sind. Etwa für die Halle der Fahrzeuge oder für die Büros oder das Lager? In kleinen Betrieben ist das meistens noch übersichtlich, oder? Um das zu erfassen, ist die Kostenstellenrechnung da.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes moderne Buchhaltungsprogramm aber unterstützt heute die Erfassung von Kostenstellen zu den einzelnen Buchungen. Hat ihr Steuerberater oder externen Buchhalter Sie noch nicht auf die Kostenstellen angesprochen?</p>
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