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	<title>Buchhaltung und Controlling in Hannover - Auxiliar - Ihr Controlling- und Buchhaltungsbüro * &#187; Kostenstelle</title>
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	<description>Auxiliar - Ihr Nutzen ist unser Ziel</description>
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		<title>Kalkulationsschemas</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kalkulationsschemas Es werden normalerweise folgende Arten der Kalkulationen unterschieden: Angebotskalkulation: Die Angebotskalkulation dient der Ermittlung der Verkaufspreise. Sie ist bereits bei Abschluss eines Kaufvertrages und somit vor dem Produktionsprozess die Grundlage für eine verbindliche Aussage über den Verkaufspreis. Ausgehend von den Selbstkosten werden in der Angebotskalkulation Zuschläge für Gewinn, Wagniss, Skonto, Provision und Rabatt berücksichtigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kalkulationsschemas</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es werden normalerweise folgende Arten der Kalkulationen unterschieden:</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Angebotskalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Angebotskalkulation dient der Ermittlung der Verkaufspreise. Sie ist bereits bei Abschluss eines Kaufvertrages und somit vor dem Produktionsprozess die Grundlage für eine verbindliche Aussage über den Verkaufspreis. Ausgehend von den Selbstkosten werden in der Angebotskalkulation Zuschläge für Gewinn, Wagniss, Skonto, Provision und Rabatt berücksichtigt um den endgültigen Angebotspreis zu erhalten. Außerdem werden ggf. Sondereinzelkosten für den Vertrieb (besondere Transport– und Verpackungskosten) einkalkuliert. Die Angebotskalkulation ist eine reine Informationsgrundlage für den Vertrieb. Aufgrund der Vertriebsgemeinkostenzuschläge existiert je Produktbereich ein separates Angebotskalkulationsschema.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Standardvorkalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Standardvorkalkulation dient der Konstruktion während der Entwicklung eines Produktes zur Ermittlung der voraussichtlichen Herstellkosten im Produktionsablauf. Die Standardvorkalkulation basiert auf klar definierten Standardstücklisten und – arbeitsplänen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Auftragskalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Auftragskalkulation dient der Ermittlung der Herstellkosten eines konkreten Kundenauftrages. Die Auftragskalkulation basiert auf individuell erstellten Arbeitsplänen und –stücklisten. Die Auftragskalkulation ist eine Informationsgrundlage für die Konstruktion.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Nachkalkulation:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Nachkalkulation dient der Ermittlung der Herstellkosten eines abgeschlossenen Kundenauftrages. Die Nachkalkulation basiert auf den IST-Zeiten und IST-Materialbuchungen. Die Nachkalkulation ist eine Informationsgrundlage für die Produktstrategie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Betriebsabrechnungsbogen (BAB)</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abschreibung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) dient dazu, die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Der BAB ist dreistufig angelegt. Zuerst werden die in der Kostenartenrechnung ermittelten Gemeinkosten auf den jeweiligen Kostenstellen erfasst. Anschließend erfolgt die innerbetriebliche Leistungsverrechnung der Hilfskostenstellen. Abschließend werden die für die Zuschlagskalkulation notwendigen Zuschlagssätze, mit deren Hilfe die Gemeinkosten den Kostenträgern zugeordnet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) dient dazu, die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Der BAB ist dreistufig angelegt. Zuerst werden die in der Kostenartenrechnung ermittelten Gemeinkosten auf den jeweiligen Kostenstellen erfasst. Anschließend erfolgt die innerbetriebliche Leistungsverrechnung der Hilfskostenstellen. Abschließend werden die für die Zuschlagskalkulation notwendigen Zuschlagssätze, mit deren Hilfe die Gemeinkosten den Kostenträgern zugeordnet werden können, ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der BAB erfüllt somit folgende Aufgaben:</p>
<p style="text-align: justify;">-        Ist-Kostenerfassung<br /> -        Übersicht über die Kostenentstehung<br /> -        Bildung von Kostensätzen<br /> -        Abrechnung von Gemeinkosten<br /> -        Bildung von Zuschlagssätzen<br /> -        Vorbereitung auf die Kalkulation</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zuschlagssätze:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wagniszuschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wagniszuschläge werden gebildet, um Risiken in den Geschäftsprozessen kalkulatorisch und wertmäßig abzubilden. Wagniszuschläge werden als prozentuale Zuschläge auf Basis der Selbstkosten ermittelt. Der Ausschuss innerhalb der Produktion wird als Produktionswagnis beaufschlagt.  Dieser Zuschlag wird über die Gesamtausschusskosten (Selbstkosten) aller Sparten im Verhältnis zu den Gesamtselbstkosten ermittelt. Der Wagniszuschlag wird lediglich im Rahmen der Angebotskalkulation berücksichtigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gemeinkostenzuschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br /></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1374"></span>Gemeinkostenzuschläge werden zur Abdeckung der Gemeinkosten gebildet. Gemeinkostenzuschläge werden als prozentuale Zuschläge ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verwaltungsgemeinkostenzuschlag wird auf Basis der Herstellkosten ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vertriebsgemeinkostenzuschlag wird auf Basis der Herstellkosten ermittelt. Der Vertriebsgemeinkostenzuschlag wird separat für jede Sparte ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Materialgemeinkostenzuschlag wird auf Basis der Materialeinzelkosten ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Fertigungsgemeinkostenzuschlag existiert in diesem Konzept nicht, da alle Gemeinkosten direkt über die Stundensätze abgerechnet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kalkulationszuschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Gewinnaufschlag wird abgeleitet aus der durchschnittlichen Kapitalverzinsung des Unternehmens zuzüglich eines Zuschlags durch Entscheidung der Geschäftsleitung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kapitalverzinsung des Unternehmens beträgt zur Zeit x%.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stundensätze</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stundensätze finden folgende Anwendungen:</p>
<p style="text-align: justify;">-        Steuerliche Bewertung<br /> -        Betriebswirtschaftliche Bewertung<br /> -        Verrechnung von Kostenstellenleistungen<br /> -        Vergleich mit externen Anbietern von Leistungen<br /> -        Unterscheidung des Produktionsfaktors</p>
<p style="text-align: justify;">Für jede Kostenstelle mit dem Produktionsfaktor Mensch oder Maschine wird ein Stundensatz gebildet.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stundensätze zur steuerlichen Bewertung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für die Bewertung nach IFRS, HGB, StRecht und Bilanzmodernisierungsgesetz wird ein separater Stundensatz gebildet.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Kosten werden in diesem Stundensatz nicht berücksichtigt:</p>
<p style="text-align: justify;">-        Aufwendungen für soziale Einrichtungen<br /> -        Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen<br /> -        Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung<br /> -        Kalkulatorische Kosten</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Stundensatz zur steuerlichen Bewertung sind die planmäßigen Abschreibungen zu berücksichtigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kostenstellen &#8211; Erstellungskriterien</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/12/kostenstellenrechnung-2</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstellung von Kostenstellen Mit der Kostenstellenrechnung werden die Kosten am Ort der Kostenentstehung im Plan und Ist dargestellt. Die Kostenstellenrechnung folgt also dem Prinzip der Örtlichkeit und gibt Antwort auf die Frage: Wo sind welche Kosten in welcher Höhe in einer Periode angefallen? Die Kostenstellenrechnung ist ausgelegt auf die Funktionen Kostenkontrolle (Plan/Ist Vergleich der angefallenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erstellung von Kostenstellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Kostenstellenrechnung werden die Kosten am Ort der Kostenentstehung im Plan und Ist dargestellt. Die Kostenstellenrechnung folgt also dem Prinzip der Örtlichkeit und gibt Antwort auf die Frage: Wo sind welche Kosten in welcher Höhe in einer Periode angefallen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenstellenrechnung ist ausgelegt auf die Funktionen Kostenkontrolle (Plan/Ist Vergleich der angefallenen Istkosten mit den über Leistungen verrechneten Kosten), Erarbeitung, Umsetzung und Überwachung von Kosteneinsparungen;</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1082"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bildung örtlicher Kostensätze für die Leistungsverrechnung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kostenstellenrechnung bildet die jeweils gültige Aufbauorganisation ab; beides ist untrennbar miteinander verbunden und bildet gemeinsam die Grundlage für die eigenverantwortliche Selbststeuerung der Organisation.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Buchungen in  der Kostenstellenrechnung setzt sich aus den Primär- und Sekundärkosten zusammen. Die Primärkosten entsprechen dem Aufwandskonten in der Finanzbuchhaltung, während die Sekundärkosten die Verrechnung der Kostenstellen untereinander abbilden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gliederung der Kostenstellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kostenstellen werden nach verschiedenen Kriterien gegliedert.</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Verantwortungsbereich<br /> Einer Kostenstelle ist immer ein Verantwortlicher und ein Stellvertreter zugeordnet. Die Verantwortung bezieht sich auf die Einhaltung von Budgets, die Budgetplanung, der Leistungskapazität und deren Bereitstellung und den Verbrauch von Material.</li>
<p><br class="spacer_" /></p>
<li style="text-align: justify;">Kostenrechnerische Funktion<br /> Unter kostenrechnerischer Funktion versteht man die Einteilung in Haupt- und Hilfskostenstellen. Hilfskostenstellen werden in der Kostenstellenrechnung für  die Verrechnung der innerbetrieblicher Leistungen gebildet. Auf Hilfskostenstellen werden keine Kostenträger gefertigt, sondern sie schaffen lediglich die für den Produktionsprozess notwendigen Strukturen. In der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden die Gemeinkosten der Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen verrechnet. In Hauptkostenstellen werden Produkte gefertigt. Hauptkostenstellen geben keine Leistungen an andere Kostenstellen ab. Sie verrechnen sich auf Kostenträger. </li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>Produktionsfaktor</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Produzierende Kostestellen werden nach dem Überwiegendprinzip in die Kategorien Mensch oder Maschine eingeteilt. Dieses ist zur Ermittlung eines verursachungsgerechten Fertigungs- oder Maschinenstundensatzes erforderlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Betriebliche Funktion der Kostenstelle</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unterscheidung nach betrieblicher Funktion bedeutet, es werden Funktionsbereiche zusammengefasst z.B. Vertrieb, Finanzwesen, Verwaltung, Geschäftsleitung, usw.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonderkostenstellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese werden zu einem Zweck gebildet, der mit dem regelmäßigen Wertedurchlauf in keinem Zusammenhang steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel: Die Fracht- und Verpackungskostenstelle dient einzig der Kontrolle der Höhe der Fracht- und Verpackungspauschalen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1118" title="Kostenstellenbeispiel" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/12/Kostenstellenbeispiel.png" alt="" width="580" height="373" /></p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Beispiel sehen Sie, wie Kostenstellen gebildet wurden. Zusätzlich wurde hier nach einem Nummernschlüssel gearbeitet, der sich an dem Geschäftsprozess orientiert. Es wurde danach unterschieden, welche Leistung fakturiert wird:</p>
<p style="text-align: justify;">Stelle 1 + 2<br /> Varianten = ein fertiges Produkt<br /> Projekte = ein Gemisch von Leistungen, also Produkt, Dienstleistung, Wartung, Miete, usw<br /> Vorfertigung = ein interner Auftrag</p>
<p style="text-align: justify;">Stelle 3<br /> Art der Bezugsgröße, mit der sich die Kostenstelle entlastet, z.B. Fertigungsstunde, Konstruktionsstunde, Maschinenstunde&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Stelle 4 <br /> Hier wurde zusätzlich zwischen einem normalen Auftrag und einer Gewährleistung unterschieden. Das geschieht normalerweise über das Konto, in diesem Fall war aber eine Kostenstelle gewünscht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenstellenrechnung &#8211; Die Grundlagen</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/12/kostenstellenrechnung-die-grundlagen</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bereich Kostenrechnung]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem einführenden Teil zur Kostenstellenrechnung geht es hauptsächlich um die sinnvolle (praktische) Bildung von Kostenstellen. Um die Antwort auf die Frage &#8220;Wie bilde ich eine Kostenstelle richtig?&#8221; vorweg zu nehmen: Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur ein überwiegend richtig oder überwiegend falsch. In der Praxis hängt der Zuschnitt der Kostenstellen von vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem einführenden Teil zur Kostenstellenrechnung geht es hauptsächlich um die sinnvolle (praktische) Bildung von Kostenstellen. Um die Antwort auf die Frage &#8220;Wie bilde ich eine Kostenstelle richtig?&#8221; vorweg zu nehmen: Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur ein überwiegend richtig oder überwiegend falsch. In der Praxis hängt der Zuschnitt der Kostenstellen von vielen Dingen ab. Typische Kriterien zur Bildung sind z.B. nach den Verantwortungsbereichen (Abteilung&#8230;), nach den Funktionen (Dreherei, Fräserei, Versand&#8230;.), nach den Kosten (Ingenieure, Techniker, Facharbeiter, CNC-Maschinen&#8230;) oder nach den Teams (Projektteams, Inselfertigung&#8230;). Aber auch der Datenschutz spielt hier eine Rolle. Jeder Betriebsrat wird sich dagegen wehren, wenn nur eine einzelne Person auf einer Kostenstelle angesiedelt ist und damit natürlich auch deren Verdienst, deren Versicherungen usw. offengelegt wird. In diesen Fällen werden dann wieder kleine Kostenstellen zu einer größeren zusammengefasst. Aber auch die Führungskräfte eines Unternehmens können &#8220;gepoolt&#8221; werden, da dort oft vertraglich außertarifliche Leistungen vereinbart werden, die in einer operativen Kostenstelle nur allzueinfach abzulesen wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Entscheidend sind die Ziele, die ein Unternehmen damit erreichen will. Letztendlich geht es darum, die Kosten verursachungsgerecht auf die Kostenträger zu bringen, über die Kostenstellen eine Kostenkontrolle auszuüben und die Kostenstellenrechnung als Hilfsmittel zur Ermittlung der Kalkulationsgrundlagen zu nutzen. Allein diese Ziele sollten im Vordergrund stehen. Das klingt jetzt vielleicht etwas einfach, in der Praxis ist da aber nicht so. Hier geht es auch um Zuständigkeiten, es werden mit der Kostenstelle Kompetenzen und Machtbereiche klargestellt.  Und da kann es schon zu Uneinigkeiten zwischen Menschen kommen.  Das ist nicht zu unterschätzen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>System Kostenrechnung</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachfolgende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über das System der Kostenrechnung. Anhand dieser Grafik lassen sich viele Zusammenhänge und Wirkungen erklären. Vielleicht noch ein paar einleitende Worte. Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen vertrete ich den Ansatz, dass auch bei der Kostenrechnung nicht gefuscht wird. Mit Fusch meine ich, dass auch der Kostenrechnungskreis in sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachfolgende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über das System der Kostenrechnung. Anhand dieser Grafik lassen sich viele Zusammenhänge und Wirkungen erklären.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-572" title="System_Kostenrechnung" src="http://www.auxiliar.de/wp-content/uploads/2009/11/System_Kostenrechnung.jpg" alt="" width="595" /></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht noch ein paar einleitende Worte. Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen vertrete ich den Ansatz, dass auch bei der Kostenrechnung nicht gefuscht wird. Mit Fusch meine ich, dass auch der Kostenrechnungskreis in sich stimmig ist und keine Werte einfach verloren gehen. Wenn wie oben in die Kostenrechnung ein Wert-Volumen von 117 übergeben wird, so kann auch nur 117 auf die Kostenträger verrechnet werden bzw. es muss verrechnet werden. Es geht nichts verloren, es kann nicht wundersamerweise mehr verrechnet werden, als existiert. Das ist WICHTIG!!!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-485"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Denn damit habe ich eine Aussage über die Zuverlässigkeit der Kostenrechnung. Gibt es Diffenernzen (das ist normal), dann ist die Differenz der Wert der Fehlbuchungen/nicht erfasste Buchungen im Gesamt-Unternehmen.  An dieser Stelle ist es möglich,  die Fehlerquote zu ermitteln.  Das wird jeden Wirtschaftsprüfer  erfreuen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es beginnt immer mit der Finanzbuchhaltung. Sie ist die Ansammlung aller Aufwände und Erlöse nach der Art. Die Art sind zum Beispiel die Löhne, Mieten, Büromaterial oder Fahrzeugkosten. Das ist der Informationsstand, den die Unternehmer haben, die &#8220;nur&#8221; eine  Buchhaltung haben.  Sie wissen, ihr Unternehmen  hat 3546 € Miete gezahlt, aber nicht, in welchem Bereich die Mieten angefallen sind. Etwa für die Halle der Fahrzeuge oder für die Büros oder das Lager? In kleinen Betrieben ist das meistens noch übersichtlich, oder? Um das zu erfassen, ist die Kostenstellenrechnung da.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes moderne Buchhaltungsprogramm aber unterstützt heute die Erfassung von Kostenstellen zu den einzelnen Buchungen. Hat ihr Steuerberater oder externen Buchhalter Sie noch nicht auf die Kostenstellen angesprochen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Maßvolle Kostenrechnung</title>
		<link>http://www.auxiliar.de/index.php/2009/11/system-kostenrechnung</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 07:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich auf die einzelnen Bereiche der Kostenrechnung eingehe, möchte ich noch ein paar Worte zu der Aufgabe und dem Verständnis der Kostenrechnung schreiben. Von vielen kleineren Unternehmen wird der Bereich Kostenrechnung und Controlling sehr stiefmütterlich behandelt. Das ist auch verständlich bei Unternehmen mit einem Standort und einem Produkt, sei es nun die geleistete Arbeitsstunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich auf die einzelnen Bereiche der Kostenrechnung eingehe, möchte ich noch ein paar Worte zu der Aufgabe  und dem Verständnis der Kostenrechnung schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Von vielen kleineren Unternehmen wird der Bereich Kostenrechnung und Controlling sehr stiefmütterlich behandelt. Das ist auch verständlich bei Unternehmen mit einem Standort und einem Produkt, sei es nun die geleistete Arbeitsstunde oder das fertig produzierte Gerät.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-440"></span>Immer dann, wenn die Kosten oder das Ergebniss an verschiedenen Orten (Kostenstellen), auf verschiedenen Produkten (Kostenträger) oder an verschiedenen Märkten/Kunden (Ergebnisträger) von Interesse sind, benötigt ein Unternehmen eine Kostenrechnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch das Ziel der Kostenrechnung entscheidet über den Umfang. Ist &#8220;nur&#8221; ein Kostencontrolling gefragt, reich oft schon die Kostenstellenrechnung. Möchte jemand den Ertrag eines Produktes verfolgen, dann wird die Kostenträgerrechnung gebraucht. Soll der Ertrag pro Kunde ermittelt werden, kommt man um die Ergebnisträger nicht herum. Auch bei der Kostenrechnung ist das Kosten/Leistungsverhältnis entscheidend.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Frage bei der Einführung der Kostenrechnung, die inhaltlich geklärt werden sollte, ist also die genaue Zielstellung. Was wird denn überhaupt gebraucht.</p>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 19:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lietz</dc:creator>
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